Die Geschichte unserer Orgel

1670

Neubau eines Orgelpositivs mit 7 Registern hinter dem Altar durch Schweer Scheye (Rahden)

1698

Neubau einer Orgel mit 8 Registern und angehängtem Pedal durch Hinrich Reinking (Bielefeld)

1736

Neubau einer 2-manualigen Orgel mit 16 Registern und angehängtem Pedal durch Christian Vater (Hannover)

1835

Reparatur und Erweiterung der Orgel um ein Pedalwerk mit 5 Registern durch Wilhelm Meyer (Hannover)

1886

Reparatur und Umbau der Orgel durch P. Furtwängler & Hammer (Hannover)

1922

Neubau einer Orgel durch Furtwängler & Hammer mit 27 Registern (der Prospekt von Christian Vater wird wiederverwendet; das Rückpositiv ist stumm)

1961

Neubau der jetzigen Orgel unter erneuter Verwendung des Vater-Prospektes durch Hammer (I. Bauabschnitt: Hauptwerk und Pedal); bereits in der Bauphase wird das Pedalgehäuse als mangelhaft befunden

1962

Orgeleinweihung; im Abnahmebericht steht, daß Teile der Windladen aus minderwertigen Materialien gebaut sind, außerdem wird der Klang einiger Register, sowie abermals die Gehäusekonstruktion des Pedalwerkes bemängelt.

1965

Ausbau der Orgel wegen Renovierungsarbeiten in der Kirche; das Landeskirchenamt verfügt einen Umbau des Gehäuses damit das Pedalwerk besser zugänglich ist und eine bessere Klangabstrahlung in

1967

Fertigstellung der Orgel mit Bau des Rückpositivs durch Schmidt & Thiemann (Hannover); im Abnahmebricht wird bemängelt, daß die Pfeifenmensuren und die Intonation des neuen Rückpositivs überhaupt

1968

Das Landeskirchenamt bemängelt abermals die Aufstellung der Orgel und die Konstruktion des Pedalgehäuses

1973

In das Pedal wird eine Klarine 4‘ neu eingebaut; es wird diskutiert das Rückpositiv nach hinten zu versetzen und die Empore umzubauen um die Klangabstrahlung von

1975

Das Hauptgehäuse wird abgesenkt und vorgezogen; die Kosten für diese Maßnahme betragen ca. ein Viertel der Gesamtkosten des Neubaus von 1962/67.

1982

Wegen Renovierungsarbeiten in der Kirche wird die Orgel innerhalb von nur 17 Jahren zum dritten Mal abgebaut.

1983

Die Orgel wird restauriert, gereinigt und neu intoniert; erst nach erneuter Ingebrauchnahme wird entschieden die Mixturen in Hauptwerk und Pedal durch neue Pfeifen zu ersetzen.

1995

Erneute Instandsetzungsarbeiten

1998

Restaurierung des historischen Prospektes

2008

Reinigung  und Nachintonation der Orgel. Insgesamt ist dieser bisher letzte Eingriff in die Orgel als „lebensverlängernde“ Maßnahme zu bewerten, welcher die Grundprobleme der Orgel nicht beseitigt.